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	<description>Fantasy und Science-Fiction im Blickwinkel</description>
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		<title>Just Act Appropriately!</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 11:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xiam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rollenspieltheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Altgediente, erfahrene Spieler spielen junge, unerfahrene Charaktere. Kennt jemand das? Klingelt es da? Zwei Welten treffen aufeinander. Ich habe im Laufe meiner SL-Karriere Erfahrungen damit gemacht, was passiert, wenn alte Spieler Erststufencharaktere spielen. Da hat sich im Spiel definitiv was verändert, seit sie selbst Erststufenspieler waren. Vieles zum Guten, manches aber auch nicht ganz so [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fabublog.wordpress.com&amp;blog=23511624&amp;post=59&amp;subd=fabublog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Altgediente, erfahrene Spieler spielen junge, unerfahrene Charaktere. Kennt jemand das? Klingelt es da? Zwei Welten treffen aufeinander. Ich habe im Laufe meiner SL-Karriere Erfahrungen damit gemacht, was passiert, wenn alte Spieler Erststufencharaktere spielen. Da hat sich im Spiel definitiv was verändert, seit sie selbst Erststufenspieler waren. Vieles zum Guten, manches aber auch nicht ganz so zum Guten. Ich möchte eigentlich mit diesem kurzen Artikel keine Frage stellen, ich möchte vielmehr zum Nachdenken anregen. Wenn natürlich andere, erfahrene SL den einen oder anderen Tipp haben, immer her damit.</p>
<h6>Spielerwissen vs. Charakterwissen</h6>
<p>Das kennt jeder SL du auch jeder Spieler. Soll hier aber gar nicht thematisiert werden, denn das ist eine Sache, die sich (bei D&amp;D) noch relativ einfach mechanisch regeln lässt. Der Barbar der 4. Stufe trifft das erste Mal im Leben auf Trolle und zückt sofort die Feuerpompfe, die sonst nie zur Verwendung kommt, statt seiner Hauptwaffe, während der ansonsten eher auf Eiszauber spezialisierte Hexenmeister den vorher noch nie gezauberten Säurepfeil zur Anwendung bringt? Wissenswürfe könnten Abhilfe schaffen, um herauszufinden, was die Charaktere denn wirklich wissen. Ich behaupte allerdings auch mal, dass dieses Problem generell überdramatisiert wird.</p>
<h6>Spielererfahrung vs. Charaktererfahrung</h6>
<p>Das ist es, was ich als SL manchmal etwas als störend im harmonischen Erste-Stufe-Spiel empfinde. Und das blöde ist, dass Erfahrung etwas unterbewusstes ist und man als Spieler gar nicht richtig merkt, dass man eben nach 15 Jahren Rollenspielkarriere viel abgebrühter ist, als es der Charakter mit seinen nicht einmal 100 EP überhaupt sein könnte. Nach 15 Jahren Spiel in den Vergessenen Reichen kennt man die Welt, man kennt den SL, man hat mit seinem Krieger der drölfzigsten Stufe schon in allen möglichen Fallen und Hinterhalten gesteckt, die der SL sich ausgedacht hat… und man weiß, wie man sich am besten auf alles vorbereitet, was da lauern könnte. Auch wenn spielmechanisch vielleicht beim SC noch nicht die ganz dicken Wummen zur Verfügung stehen, man kann ja viele Situationen durch umsichtiges Vorgehen vielleicht ja doch zum eigenen Vorteil beeinflussen. Nur, besitzt denn der SC, der abgeschieden in einem Dörflein wohlbehütet aufgewachsen ist bis es von Goblins überrannt wurde und der dadurch mit zarten 15 Lenzen gerade vorgestern eher unfreiwillig in ein Leben als abenteuernder Krieger geworfen wurde und der nun mit drei ebenso unerfahrenen aber umso ambitionierteren Kameraden in der Taverne an der Abzweigung in die wilden Lande sitzt und beschließt, gemeinsam auf Abenteuer auszuziehen, besitzt der denn genug Erfahrung für ein genauso umsichtiges Vorgehen? Man sollte meinen, den dreien dürfte noch so mancher Anfängerfehler passieren. Nur sind die Spieler zu klug und zu erfahren, um ihre SC Anfängerfehler machen zu lassen. Und das aus gutem Grund. SL neigen manchmal dazu, Spielerfehler gnadenlos zu bestrafen, frei nach dem Motto „ein TPK im Kampf versuche ich zu vermeiden, soll ja keiner wegen Würfelpech seinen geliebten SC verlieren, aber wenn die Spieler blöde Fehler machen, dann sind sie selbst schuld“. Falsch! Wenn die Spieler ihre 1. Stufe SC mal Anfängerfehler machen lassen, dann sind sie gute Rollenspieler, behaupte ich.</p>
<h6> Taschenlampenfallenlasser?</h6>
<p>Kennen alle die Geschichte vom Taschenlampenfallenlasser? Wer sie nicht kennt, einfach mal das Zitat lesen, alle anderen können es überspringen.</p>
<blockquote><p>Eine Gruppe von Helden zieht aus um in einer düsteren Höhle einigen fürchterlich gefährlichen Monstern, die regelmäßig des Nachts in das nahe Dorf schleichen und grausam die Bewohner töten, den Garaus zu machen. Das Problem ist, die Monster sind in der Dunkelheit derart stark, dass sie nahezu unbesiegbar sind, zumindest mit den Mitteln, die den Abenteurern zur Verfügung stehen. Aber sie haben auch einen Schwachpunkt: Sie sind empfindlich gegen Licht. Im Licht würden sie nicht angreifen, sind verletzbar und können besiegt werden. Die Gruppe beschließt daher, dass der Barde eine helle Laterne tragen soll, in deren Licht sie alle sicher sind und eine Chance gegen die Monster haben. Gesagt – getan. Ausgerüstet mit einer Laterne, die gleißendes Licht verströmt, betreten die Helden die Kaverne und untersuchen die einzelnen Höhlen. Irgendwann treffen sie auf das erste Monster und wollen direkt zum Angriff übergehen, als der Spieler, der den Barden mit der Laterne spielt, entscheidet: „Alrik erschrickt sich so sehr, dass er die Laterne fallen lässt.“</p>
<p>Es war nicht so, dass der SL gesagt hätte: „Würfel mal, ob sich Alrik erschrickt.“ Nein, der Spieler hatte aus freien Stücken entschieden, dass nun der rechte Zeitpunkt gekommen war, die leicht schreckhafte Natur seines Charakters (ein Fluff-Element im Charakterhintergrund ohne nennenswerte spieltechnische Auswirkungen) zu Tage treten zu lassen. Lampe fällt, klirrt, geht aus, Dunkelheit.</p>
<p>Der einzige Charakter, der dem anschließenden Gemetzel entkommt, ist der Barde.</p></blockquote>
<p>Niemand will hier propagieren, seinem Charakter ums Verrecken irgendwelche Nachteile zu verpassen und diese immer – egal ob angebracht oder nicht – auszuspielen. Es ist nicht Sinn des Rollenspieles (oder muss es zumindest nicht sein) Krüppel zu verkörpern und demütig zu sein. Aber, es ist Sinn des Rollenspiels, eine Rolle zu spielen. Und diese sollte angemessen gespielt werden. Ein Erststufenkrieger, der so abgebrüht ist, als hätte er die letzten 15 Jahre nichts anderes getan, als Dungeons zu erforschen, ist in etwa so glaubwürdig, wie ein Kleriker ohne heiliges Symbol. Aber wie schafft man bloß diese Gratwanderung zwischen angemessenem und übertriebenem Spiel (wie beim Taschenlampenfallenlasser)? Ich meine, das kann man nur durch Immersion schaffen.</p>
<h6>Immersion</h6>
<p>Immersion bedeutet, kurz gefasst, nichts anderes als „eintauchen“. Damit kann alles gemeint sein, vom Eintauschen in eine (fiktive) Welt bis zum eintauchen in einen (Rollenspiel-)Charakter. Bei ARS-Spielern klingeln jetzt vielleicht schon die Alarmglocken, denn Immersion wurde gerne als Kampfbegriff von Stimmi-DSAlern und Erzählonkeln zur Propagierung ihres SL zentrierten Spielstils missbraucht. Ich verstehe unter Immersion aber überhaupt nichts anderes, als das sich hineinversetzen in Gedanken und Gefühle meiner Spielfigur, und zwar möglichst unter Berücksichtigung aller Eigenschaften, die die Spielfigur charakterisieren, seien sie nun positiv oder negativ. Mein Charakter ist neugierig? Dann wird er sich vielleicht vom Anblick der Versammlung des geheimen Teufelszirkels, die er heimlich beobachtet, fesseln lassen und auch einen Moment lang mal nicht ständig über seine Schultern schauen. Mein Charakter ist mutig? Dann wird er vielleicht im Dungeon voran gehen anstatt – wie es die Erfahrung ihm mit der Zeit lehren wird – dem Schurken das Feld zu überlassen, damit dieser erst einmal nach versteckten Fallen sucht. Mein Charakter ist misstrauisch? Dann wird er dem Charakter des neuen Spielers gegenüber wahrscheinlich erst einmal reserviert auftreten, bis dieser sich bewährt hat. Mein Charakter ist (noch) gutgläubig? Dann wird er dem NSC in der Taverne, der zugegeben etwas neugierig fragt, vielleicht dennoch das ein oder andere erzählen, was er eigentlich lieber für sich behalten hätte. Ich denke, das Prinzip ist klar. Tatsächlich hat diese ganze Sache erstmal überhaupt nichts mit irgendwelchen Spielwerten zu tun, sondern nur damit, was ich als Spieler meinem Charakter unter Berücksichtigung dessen Eigenschaften, Besonderheiten und (*Trommelwirbel*) Lebenserfahrung an Handlungsmustern zutraue. Dazu gehört auch, und das ist ein besonders neuralgischer Punkt, dass man als Spieler mal einen temporären Nachteil hin nimmt bzw. auch mal (mit Würde) kurzfristig verlieren kann, um am Ende einen umso größeren Sieg davon zu tragen.</p>
<h6>Und dann ist da noch der SL</h6>
<p>Und der kann einem ambitionierten Spieler manchmal echt das Leben vermiesen. Nämlich dann, wenn er jede Schwäche ausnutzt, um der Gruppe einen rein zu würgen. Ein SL, der das macht, der muss sich nicht wundern, dass die Spieler ihre gesamte Erfahrung ausnutzen, um dem Charaktertod zu entgehen. Wer würde das nicht tun?</p>
<p>Ein harmonisches Spiel kann nur entstehen, wenn allen, die am Tisch sitzen, eine eiserne (und ich meine eisern) Grundregel immer bewusst ist:<em> „Wir spielen mit- und nicht gegeneinander“</em>.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass nicht tatsächlich mal ein SC sterben könnte oder der Charaktertod um jeden Preis zu vermeiden ist. Es bedeutet vielmehr nichts anderes, als dass auch der SL ein gerüttelt Maß an Immersion zu investieren hat. Er muss die Handlungsmuster der Spielercharaktere richtig interpretieren, zur Not mal nachfragen, und darf nie willkürlich die Daumenschrauben anlegen. Nur so verliert er das Vertrauen der Spieler nicht und kann auch erreichen, dass sie ihn seine Ideen umsetzen lassen, und vor allem, dass sie auch mal ohne lange Diskussion eine Entscheidung bzw. eine Storyentwicklung hinnehmen, die temporär ihrem SC gerade nicht wirklich zum Vorteil gereicht. Das wichtigste ist, der SL darf den SC nie die Kontrolle über ihren Charakter entreißen.</p>
<p>Spieler, die (bewusst oder unbewusst) Fehler machen (ohne dabei taschenlampenfallermäßig zu übertreiben), sind die besten Rollenspieler. Sie sorgen damit genauso bewusst oder unbewusst für spannende und überraschende Wendungen in der Story. Der SL wird sich dabei manchmal von seiner eigenen Geschichte überrascht fühlen. Er sollte deswegen den Fehler eines Spielers weniger als Ballabnahme interpretieren, sondern vielmehr als Zuspiel durch den Spieler. Denn wie oben schon steht: Wir spielen alle zusammen, nicht gegeneinander.</p>
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		<title>THE EVƎNT</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 11:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xiam</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>

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		<description><![CDATA[Produktionsland: USA; Originalsprache: Englisch, Produktionsjahre: 2010-2011; Status: eingestellt; Episoden/Staffeln: 22/1; Genre: Mystery, Thriller, Science-Fiction; Produzenten: Evan Katz, Steve Stark, Jeffrey Reiner, Universal Media; Besetzung: Jason Ritter, Sarah Roemer, Laura Innes, Ian Anthony Dale, Scott Patterson, Taylor Cole, Lisa Vidal, Bill Smitrovich, Clifton Collins, Jr., Željko Ivanek, Blair Underwood Ich habe mr jetzt die este Folge [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fabublog.wordpress.com&amp;blog=23511624&amp;post=50&amp;subd=fabublog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Produktionsland:</strong> USA; <strong>Originalsprache:</strong> Englisch, <strong>Produktionsjahre:</strong> 2010-2011;<strong> Status:</strong> eingestellt; <strong>Episoden/Staffeln:</strong> 22/1;<strong> Genre:</strong> Mystery, Thriller, Science-Fiction; <strong>Produzenten:</strong> Evan Katz, Steve Stark, Jeffrey Reiner, Universal Media;<strong> Besetzung:</strong> Jason Ritter, Sarah Roemer, Laura Innes, Ian Anthony Dale, Scott Patterson, Taylor Cole, Lisa Vidal, Bill Smitrovich, Clifton Collins, Jr., Željko Ivanek, Blair Underwood</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/the-event-header-560x315.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51" title="the-event-header-560x315" src="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/the-event-header-560x315.jpg?w=614" alt="THE EVƎNT"   /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe mr jetzt die este Folge der Serie <em>THE EVƎNT</em> angeschaut und will hier mal ein paar Zeilen zu meinem ersten Eindruck schreiben. Schließlich heißt es immer, der erste Eindruck sei der wichtigste. <em>THE EVƎNT</em> wurde vom Sender NBC als Mystery-, Science-Fiction- und Thrillerserie mit Dramaelementen beworben. Letzteres wahrscheinlich wegen der Liebesgeschichte, die für den Plot eine nicht ganz unwesentliche Rolle spielt und die wohl auch nicht ganz unbedacht mit aufgenommen wurde, um mit der Serie nicht nur ein männliches sondern auch ein weibliches Publikum anzusprechen. Männer, nicht zurückschrecken, die Serie wird dadurch nicht weniger spannend, also zumindest die Pilotfolge nicht.<span id="more-50"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Leider hat NBC die Serie nach der ersten Staffel mit 22 Folgen eingestellt, da sie wohl nicht ganz die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen konnte. Ob die Serie jemals in Deutschland ausgestrahlt werden wird, ist meiner Meinung nach fraglich. Die Rechte hierzu liegen bei der RTL-Gruppe, diese hat sich aber bisher nicht zu einem Sendetermin geäußert.</p>
<blockquote><p><span style="color:#ff0000;"><span style="text-decoration:underline;">Zur Handlung:</span> Vor 66 Jahren geschah in Alaska etwas, ein Ereignis, das in der Serie nur als &#8222;The Event&#8220; bezeichnet wird. Im Verlauf des Ereignisses wurden 97 &#8222;Häftlinge&#8220; (&#8222;detainees&#8220;) dort in einem speziellen Hochsicherheitsgefängnis inhaftiert, bei dem es sich jedoch keineswegs nur um ein Gefängnis, sondern offensichtlich gleichzeitig um eine Forschungsanlage, in der Versuche an den Detainees durchgeführt werden, handelt. Durch einen Zufall erhält der neugewählte Präsident Kenntnis von der Anlage, die scheinbar derart geheim ist, dass normalerweise nicht einmal dieser von ihrer Existenz unterrichtet wird. Mit den ungeheurlichen Vorgängen um die geheime Anlage und die dort Festgehaltenen nicht einverstanden, beschließt der Präsident in einer Pressekonferenz gemeinsam mit der Anführerin der Inhaftierten die Öffentlichkeit davon zu unterrichten und lässt sich auch von seinem engsten Beraterstab nicht davon abbringen. </span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Zur selben Zeit unternimmt Sean Walker mit seiner Freundin eine Kreuzfahrt in der Karibik. Während Walker sich mit einer Bekannten auf einem Tauchausflug befindet, wird seine Freundin nicht nur vom Schiff entführt, es wird sogar jeglicher Hinweis darauf, dass sie sich jemals an Bord befunden hat, sorgfältig getilgt. Wie sich später heaus stellen soll, ist die Entführung Teil eines Anschlagsplanes auf den Präsidenten, um dessen Pressekonferenz zu verhindern. Der Vater von Walkers Freundin ist Pilot und soll durch die Entführung seiner Tochter dazu bewegt werden, ein Passagierflugzeug genau am Ort der Pressekonferenz abstürzen zu lassen. Im letzten Moment wird jedoch die Katastrophe von &#8222;ihnen&#8220; verhindert. Von wem? Das ist sicherlich Inhalt der folgenden Folgen.</span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Vorweg ein paar Worte zu den Personalien. Evan Katz, der auführende Produzent, ist dem geneigten Fernsehzuschauer möglicherweise ein Begriff, da er ebenfalls das innovative Format <em>24</em> zu verantworten hatte, welches in seiner Erzählweise in Echtzeit seinerzeit ein bahnbrechendes aber leider auch mit Schwächen versehenes Konzept dargestellt hatte. Dies lässt hoffen, dass auch seine neue Serie <em>THE EVƎNT</em> möglicherweise mit einigen neuartigen Erzählmitteln aufwartet.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Besetzungsliste hingegen liest sich erst einmal weniger spaktakulär. Weder Jason Ritter noch Sarah Roemer sind in Deutschland allzu bekannte Gesichter. Einzig Laura Innes, wlche die Anführerin der &#8222;Häftlinge&#8220; verkörpert, könnte dem deutschen Zuschauer aus der Erfolgsserie <em>Emergency Room</em> ein Begriff sein. Dies hat eine unverbraucht wirkende Crew zur Folge, deren schauspielerische Leistungen dennoch überzeugen können.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>THE EVƎNT </em>hat einen etwas gewöhnungsbedürftigen Erzählstil, denn die Handlung wird in Rückbenden erzählt. Die Serie stellt die Ereignisse also nicht chronologisch dar, sondern in der Erzählgegenwart wird ein Ereignis gezeigt (oder geteasert) und dann springt die Erzählung in die Vergangenheit, um dem Zuschauer zu zeigen, wie es dazu kam. Das erzeugt eine gewisse Dramatik und ist dem Spannungsaufbau durchaus förderlich, jedoch bedeutet das ebenfalls konsequenterweise, dass man konzentriert dabei bleiben muss, da man sonst leicht den Überblick dafür verliert, wo man sich gerade in der Erzählung befindet. Der Erzählstil ist interessant, wenn auch nicht ganz innovativ.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein weiteres Stilmittel, das in der Serie verwendet wird um Spannung aufzubauen, ist der unterbrochene Erzählvorgang. Die Erzählung wechselt abrupt von einem Handlungsstrang zu einem anderen, just in dem Moment, in dem im vorherigen Erzählstrang ein Stückchen Aufklärung hätte folgen müssen. Dies wäre noch zu vertreten, wenn es nicht so geschehen würde, dass der Zuschauer bewusst zu falschen Schlüssen verführt würde. Diese, ich nenne sie mal &#8222;unfairen&#8220; Szenenübergänge, frustrieren irgendwann, wenn man dann in einer Rückblende erfährt, dass man vorher völlig falsche Schlüsse gezogen hat, nicht, weil man von selbst auf den Holzweg gelangt ist, sondern weil einen die Macher direkt dorthin gelenkt haben.</p>
<p style="text-align:justify;">Hinzu kommt, dass die Serie zwischenzeitlich dazu neig<a href="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/event.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-52" title="event" src="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/event.jpg?w=340&#038;h=189" alt="" width="340" height="189" /></a>t zu überdramatisieren. Als z.B. das Flugzeug auf das Gebäude zu rast, in dem der Präsident seine Presseerklärung zu geben beabsichtigt, beginnen dort Tische und Wände zu beben, als würde der Lärm der Triebwerke ein mittleres Erdbeben auslösen. Tatsächlich habe ich an noch keinem Flughafen erlebt, dass anfliegende Flugzeuge einen derartig dramatischen Effekt auslösen.</p>
<p style="text-align:justify;">Alles in allem kann ich nachvollziehen, dass die Serie in den USA einen Rückgang an Zuschauerzahlen zu verzeichnen hatte. Die gewöhnungsbedürftige, Konzentration erfordernde Erzählstruktur, die sich für den Mainstream wahrscheinlich als untauglich erweist, gepaart mit einer bewussten Irreführung der Zuschauer durch unfaire Szenenenden haben wahrscheinlich dazu geführt, dass die Beliebtheit der Serie gesunken ist. Gleichzeitig verspricht der Plot jedoch eine sehr spannende Unterhaltung, so dass ich an dieser Stelle eine bedingte Empfehlung für die Zuschauer aussprechen möchte, die über die genannten Schwächen der Serie hinweg sehen können.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fabublog.wordpress.com/50/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fabublog.wordpress.com/50/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fabublog.wordpress.com/50/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fabublog.wordpress.com/50/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fabublog.wordpress.com/50/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fabublog.wordpress.com/50/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fabublog.wordpress.com/50/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fabublog.wordpress.com/50/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fabublog.wordpress.com/50/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fabublog.wordpress.com/50/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fabublog.wordpress.com/50/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fabublog.wordpress.com/50/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fabublog.wordpress.com/50/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fabublog.wordpress.com/50/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fabublog.wordpress.com&amp;blog=23511624&amp;post=50&amp;subd=fabublog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Lost &#8211; mein persönlicher Eindruck</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 13:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xiam</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>

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		<description><![CDATA[Lost ist auf alle Fälle ein Phänomen. Als die Serie im Fernsehen anlief (Pro7) ging sie erst einmal völlig an mir vorbei, und das obwohl mir einige Empfehlungen aus dem Freundeskreis die Handlung schmackhaft machen wollten. Ich konnte damit zumindest zu dem Zeitpunkt noch nichts anfangen, hab&#8217; mir dann mal die eine oder andere Folge [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fabublog.wordpress.com&amp;blog=23511624&amp;post=32&amp;subd=fabublog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Lost ist auf alle Fälle ein Phänomen. Als die Serie im Fernsehen anlief (Pro7) ging sie erst einmal völlig an mir vorbei, und das obwohl mir einige Empfehlungen aus dem Freundeskreis die Handlung schmackhaft machen wollten. Ich konnte damit zumindest zu dem Zeitpunkt noch nichts anfangen, hab&#8217; mir dann mal die eine oder andere Folge angeschaut, aber die Begeisterung dafür nicht nachvollziehen können.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/lost1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35" title="Lost" src="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/lost1.jpg?w=614&#038;h=274" alt="" width="614" height="274" /></a><span id="more-32"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Das kam erst später, nämlich als sich mir (als die Serie gerade im Fernsehen auf ihr Finale zuging) die Möglichkeit eröffnete, Lost im Internet zu schauen, und zwar dann, wann ich wollte. Und so wurde ich auch von der Geschichte um die Passagiere von Oceanic 815 gefesselt und täglich eine Folge Lost wurde für mich zum abendlichen Ritual. Nochmal: Ich hätte mir die Serie wahrscheinlich nie im Fernsehen anschauen können. Immer eine Woche zu warten, da wäre ich dann wahrscheinlich irgendwann wieder abgesprungen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff0000;">Ich will zur Handlung von Lost gar nicht viel sagen, da die meisten sie entweder sowieso kennen und für diejenigen, die sie nicht kennen, genügend Möglichkeiten existieren, sich im Internet schlau zu machen. Ich empfehle für einen schnellen Überblick die Lost Seite bei den <a title="Serienjunkies - Lost" href="http://www.serienjunkies.de/Lost/" target="_blank"><span style="color:#ff0000;">Serienjunkies</span></a>. </span></p>
<address><span style="color:#ff0000;">Vorsicht mit <a title="Wikipedia - Lost" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lost_%28Fernsehserie%29" target="_blank"><span style="color:#ff0000;">Wikipedia</span></a> bzw. <a title="Lostpedia" href="http://de.lostpedia.wikia.com/wiki/Hauptseite" target="_blank"><span style="color:#ff0000;">Lostpedia</span></a>. Beide enthalten sehr viele Spoiler.</span></address>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Wie habe ich Lost erlebt? Bis zum Ende der 4. Staffel helle Begeisterung, ab der 5. Staffel machte sich dann langsam der Eindruck breit, dass Abrams was schlechtes geraucht hat&#8230; dass er den Anfängerfehler macht, viel zu viel in der Serie verarbeiten zu wollen, das wollte ich irgendwie nicht so recht glauben.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe sie mir dann bis zu Ende angeschaut, aber ich war irgendwie ernüchtert, weil vieles, was die Serie ausgemacht hat und worauf man sich gefreut hat &#8211; damit meine ich Antworten auf Fragen, die sich gestellt haben &#8211; nicht mehr aufgelöst wurde. Gut, man muss nicht jeden Fliegenschiss erklären, aber ich finde es schon schade, einen Handlungsstrang anzureißen um ihn dann nie wieder aufzunehmen, und das ist mit einigen Strängen passiert.</p>
<h5 style="text-align:justify;">Stil oder stillos?</h5>
<p style="text-align:justify;">Man war es ja gewohnt, dass im Laufe der Serie Fragen in den Raum gestellt wurden, die dann erst viel später Antworten fanden. Eines der Stilmittel der Serie um die Zuschauer bei der Stange zu halten, war immer, ein paar Bröckchen hin zu werfen um die Zuschauer dann erstmal über eine halbe Staffel mit ihren Spekulationen allein zu lassen, und dann irgendwann, wenn die Faszination um diesen Handlungsstrang wieder nachzulassen schien, ein paar weitere Brocken hin zu werfen. Allein, man kann dieses Spiel nicht ewig treiben. Irgendwann muss man auch mal ein Mysterium aufklären, und zwar, ohne dass durch die Erklärung zwei neue Mysterien entstehen. Und das ist der Kapitalfehler, den Lost meiner Meinung nach macht. Die Neugier der Zuschauer wird nie oder zumindest erst viel zu spät wirklich befriedigt. Der Spannungsbogen wird immer weiter gespannt.</p>
<p style="text-align:justify;">Wenn man die Diskussionen der Fans in den Lost-Foren verfolgt, dann stellt man fest, dass sich ziemlich genau ab der vierten Staffel bei vielen der Frust darüber breit zu machen beginnt, dass Abrams viele Storylines künstlicht herauszögert und so manche Fragen vielleicht gar nicht mehr aufnimmt. Hintergründe und Figuren, die auf den ersten Blick wichtig erschienen, fanden nie wieder Erwähnung, wie z.B. der dänische Industrielle Alvar Hanso, von dem man anfangs glaubte, dass er später noch eine wichtige Rolle spielen würde, der dann aber in der Serie selbst überhaupt nicht mehr weiter erwähnt wurde. Hinzu kam, dass einige zentrale Fragen gar nicht in der Serie, sondern auf gefaketen Webseiten oder im sogenannten Alternate Reality Game (ARG) <em>The Lost Experience</em> beantwortet wurden, was widerum an vielen Zuschauern vorbei ging/geht. Transmedia Storytelling ist eben noch etwas neues.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff0000;">Kleiner Exkurs als Beispiel? Als die Losties in der Schwan Station das erste mal einen Einführungsfilm der DHARMA-Initiative zu sehen bekommen, wird auch beim Zuschauer ganz gezielt die Neugier darüber geweckt. Welchen Zweck hatte die DHARMA-Iniative genau? Was wurde von ihren Mitgliedern erforscht? Welche Rolle spielten die Gründer Karen und Gerald DeGroot und der Finanzier Alvar Hanso und was waren/sind ihre Ziele? </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff0000;">Wer tapfer bis zum Ende der Serie durchhält, wird enttäuscht werden, denn obwohl sogar eine ganze Staffel der DHARMA-Initiative gewidmet ist, erfährt man über ihre Hintergründe so gut wie gar nichts. Die DeGroots und Alvar Hanso bleiben ein Rätsel, das bis zum Schluss nicht gelüftet wird, so dass in Fankreisen irgendwann gemutmaßt wurde, dass sie sogar in der Lost-Handlung nur eine Erfindung seien.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff0000;">Zumindest teilweise beantwortet werden die Fragen in einem weiteren DHARMA-Einführungsvideo, welches allerdings in der Serie nie gezeigt wird. Im sogenannten Sri-Lanka-Video tirtt Alvar Hanso höchstselbst auf und erklärt mehr zu den Hintergründen der Initiative. Dem Zuschauer, der <em>The Lost Experience</em>, in dessen Rahmen das Video veröffentlicht wurde, nicht verfolgt hat, bleiben diese Fragen jedoch unbeantwortet.</span></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Alles in allem macht Lost daher am Ende einen etwas unfertigen Eindruck. Ich persönlich hatte das Gefühl, Abrams hatte ursprünglich noch mindestens ein bis zwei Staffeln mehr im Sinne, wurde dann aber von den Produzenten zurück gepfiffen, die die Serie zum Abschluss bringen wollten, als sich ab Staffel 4 ein Rückgang der Zuschauerzahlen bemerkbar machte. Ob das so war, weiß ich nicht, die Erklärung klingt mir aber auch in Hinblick auf das gegen Ende der Serie recht stark anziehende Erzähltempo zumindest mal nicht unplausibel.</p>
<p style="text-align:justify;">Zum Schluss noch ein Gerücht, für das ich hier leider keine Quelle angeben kann. In einem Interview hat Abrams angeblich mal erwähnt, dass einige Handlungsstränge in Lost bewusst nicht zu Ende geführt wurden, da sie Aufhänger für spätere Serien, die im gleichen serienuniversum angesiedelt werden, sein sollen. Gut, ob das Sinn macht oder nicht muss jeder für sich selbst beantworten.</p>
<p style="text-align:justify;">P.S.: Hier das Sri-Lanka-Video für die, die es noch nicht kennen und neugierig sind:</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://fabublog.wordpress.com/2011/06/10/lost-mein-personlicher-eindruck/"><img src="http://img.youtube.com/vi/E-eHEYswgK8/2.jpg" alt="" /></a></span>
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		<title>Upfronts</title>
		<link>http://fabublog.wordpress.com/2011/06/09/upfronts/</link>
		<comments>http://fabublog.wordpress.com/2011/06/09/upfronts/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 19:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xiam</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gegensatz zu mir schaut Fabulon sehr gerne TV und da natürlich am liebsten Fantasy-, Science-Fiction und Mystery-Serien. Daher werfen wir heute mal einen kritischen Blick auf die 2011er Upfronts. Die finden immer so Mitte Mai jeden Jahres statt und sind eigentlich ein Service für die Werbekunden der großen amerikanischen Fernsehsender, damit die wissen, was [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fabublog.wordpress.com&amp;blog=23511624&amp;post=17&amp;subd=fabublog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Im Gegensatz zu mir schaut Fabulon sehr gerne TV und da natürlich am liebsten Fantasy-, Science-Fiction und Mystery-Serien. Daher werfen wir heute mal einen kritischen Blick auf die 2011er Upfronts. Die finden immer so Mitte Mai jeden Jahres statt und sind eigentlich ein Service für die Werbekunden der großen amerikanischen Fernsehsender, damit die wissen, was für Serien im nächsten Geschäftsjahr a) eine neue Staffel erhalten, b) abgesetzt werden oder c) neu erscheinen. Dann können die nämlich ihr Werbebudget planen. Gleichzeitig ist das für den Zuschauen quasi ein Barometer für Einschaltquoten und auch wir Europäer können außerdem abschätzen, was so in den nächsten ein bis zwei Jahren über den Teich schwappen könnte bzw. fortgesetzt wird oder nicht. Die kompletten Upfronts sprengen hier natürlich den Rahmen, daher beschränken wir uns auf Serien aus dem Bereich Science-Fiction, Mystery und Fantasy (im weitesten Sinne).<span id="more-17"></span></p>
<h2 style="text-align:justify;"><strong>Verlängerungen</strong></h2>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>Chuck</em></strong> (NBC) erhält eine 5. Staffel. Darin geht es um den Computerfachmann Chuck Bartowski, der aus versehen den Inhalt einer geheimen CIA-/NSA-Datenbank in seinem Gehirn speichert und fortan die einzige Quelle der geheimen Informationen ist. In den USA gibt es bisher 78 Episoden, bei uns wurde im Free-TV bisher nur die erste Staffel bei Pro7 ausgestrahlt. Fabulon hat die Serie bisher nicht gesehen und ist auch nur mäßig interessiert.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>Fringe</em></strong> (Fox) – juhuuu, es gibt eine 4. Staffel. Fringe ist Fabulons Meinung nach sehr schwach g<a href="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/fringe-poster954.jpg"><img class="size-full wp-image-18 alignright" title="fringe-poster954" src="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/fringe-poster954.jpg?w=614" alt="Fringe - Grenzfälle des FBI"   /></a>estartet und hat auf ihn den Eindruck eines sehr billigen Versuches gemacht, auf der Mystery-Welle a‘ la Lost mit zu schwimmen (in dessen Universum es ja auch angesiedelt ist). Zugegeben, die Charaktere sind etwas gewöhnungsbedürftig und bis zur Mitte der zweiten Staffel kann man nur schwer einschätzen, wer wirklich Haupt- und wer Nebenfigur ist. Aber spätestens dann nimmt die Serie richtig Fahrt auf. Das „Schema“ nimmt langsam Gestalt an, die Bedrohungen kristallisieren sich heraus… Leider macht Abrams hier auch die gleichen Fehler wie bei Lost. Es werden Handlungsstränge angerissen und dann lange Zeit wieder komplett ignoriert. Manche Fragen scheinen – so die Befürchtung – ähnlich wie bei Lost am Ende wohl keine Auflösung zu erfahren. Nunja, wir werden sehen. Fabulon freut sich auf Staffel 4, auch wenn es zwei Pferdefüße gibt: 1. Fox hat Fringe auf den Friday-Night-Death-Slot gesetzt. Das ist in den USA traditionell der Zeitraum am Freitagabend, an dem das Zielpublikum ausgeht und sich nicht vor den Fernseher hockt, weshalb dieser Sendetermin in der Vergangenheit oft das Aus für dort gesendete Serien bedeutet hat. Drücken wir Fringe die Daumen, Akte-X hat es seinerzeit dort ebenfalls geschafft. 2. ist die Serie eigentlich nach der 3. Staffel abgeschlossen. Fabulon hat keine Ahnung, was in einer vierten Staffel passieren soll und hofft, dass man die nicht nur aufgrund des kommerziellen Erfolges in Auftrag gegeben hat sondern auch, weil man eine Geschichte zu erzählen hat. Bei uns läuft Fringe auf Pro7 in der dritten Staffel… achja, kann mir mal einer erklären, wieso die die Ausstrahlung der dritten Staffel im April unterbrochen und bis zum Herbst ausgesetzt haben?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>House, M.D.</em></strong> (Fox) bekommt auch eine weitere und vermutlich letzte Staffel. Eigentlich gehört Dr. House nicht in das angesprochene Genre, aber Fabulon mochte die Serie…. Bis Staffel 5 etwa. Ab dann hatte sie sich selbst einfach überlebt und das Konzept, so interessant Dr. House als Figur auch sein mag, ist ausgelutscht. Fabulon findet, House, M.D. hätte schon früher den würdigen Serientod sterben sollen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>Supernatural</em></strong> (CW) bekommt auch eine neue Staffel, die insgesamt 7. Ähnlich wie bei House, M.D. hat Fabulon die Serie etwa bis Mitte der 4. Staffel geliebt. Ab dann wurde es einfach zu abgefahren, mit den weltumspannenden Apocalypse-Plots. Fabulon mochte das Weekly Monster, nicht aber so sehr den Hang zu immer größer und immer mehr. Auch Supernatural hätte vom Plot her nach der 5. Staffel beendet sein können, aber man hat sich dennoch für eine 6. und eine 7. entschieden. Fabulon freut sich für die Fans, befürchtet aber auch hier, dass der kommerzielle Erfolg wichtiger für die Entscheidung war, als der Wunsch, eine Geschichte zu erzählen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>The Big Bang Theory</em></strong> (CBS) läuft in den USA offenbar ziemlich erfolgreich, denn sie erhält insgesamt drei weitere Staffeln. Ich habe die Serie hier mal aufgeführt, auch wenn sie sicherlich keine Science-Fiction-Serie ist. Die Sitcom handelt jedoch von zwei Physikern, die keine größeren SciFi-Geeks sein könnten, daher hat sie hier einen  Platz. Bei uns lief sie zuletzt im Februar auf Pro7. Fabulon hat die Serie bisher nicht gesehen und ist auch nur mäßig interessiert.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>The Mentalist</em></strong> (CBS) erhält eine 4. Staffel. Ursprünglich dafür kritisiert, dass sie ein nahezu 100%iger Abklatsch von Psych sei, erfreut sich die Serie um den Protagonisten Patrick Jane, der über eine außergewöhnlich scharfe Beobachtungsgabe verfügt und der Poliziei vorspielt, er habe die Fähigkeit zur Hellsicht um immer wieder als Berater engagiert zu werden, in den USA mittlerweile einiger Beliebtheit. In Deutschland läuft derzeit (Juni 2011) die dritte Staffel auf Sat.1. Fabulon hat die Serie bisher nicht gesehen (fand aber Psych, als es damals auf RTL vor Monk lief, ganz witzig). An The Mentalist ist er trotzdem nur mäßig interessiert.</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<h2 style="text-align:justify;"><strong>Abgesetzt</strong></h2>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>No Ordinary Family</em></strong> (ABC) konnte die Zuschauer nicht überzeugen und wurde daher bereits nach der ersten Staffel eingestellt. Die Serie um die Familie Powell, deren Mitglieder nach einem Flugzeugabsturz im Amazonasgebiet Superkräfte entwickeln, fiel beim Publikum wahrscheinlich nicht zuletzt aufgrund der sich ständig verändernden Besetzung in Ungnade. Fabulon meint, mit Superhelden hatte er es noch nie und dass die Serie ihren Weg  nach Deutschland findet ist sowieso eher unwahrscheinlich.</p>
<p style="text-align:justify;">Auch <strong><em>Medium</em></strong> (NBC, dann CBS) ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Die Serie endete im Januar und wird nicht mehr fortgeführt. Fabulon findet, dass die Entscheidung zurecht getroffen wurde, denn eigentlich hat es sich bei Medium um einen recht müden Abklatsch von Ghost Whisperer gehandelt. Deutsche Fans bekommen aber n<em></em>och ein<a href="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/season7promo1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-21" title="season7promo" src="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/season7promo1.jpg?w=203&#038;h=300" alt="Smallville" width="203" height="300" /></a>en Aufschub, denn Staffel 6 und 7 stehen noch bei Kabel eins zur Ausstrahlung aus.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>Smallville</em></strong> (CW) bekommt nach 10 Jahren nun auch endlich ein Ende. Das wurde auch Zeit. Anfangs <em></em>fand<em></em> Fabulon die Serie noch gut und hat sie aufmerksam verfolgt, aber irgendwann hatte auch dieses Konzept sich überlebt. <em></em>Außerdem geht es schon lange nicht mehr nur um die Vorgeschichte Supermanns. Wie auch immer, die Produzenten haben eine letzte Staffel lang Zeit, die Serie zu einem Ende zu<em></em> bringen, dann ist endgültig Schluss.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>The Cape</em></strong> (NBC) hat es ganz übel erwischt. Die Serie um (wer hätte es gedacht?) Superhelden fliegt dermaßen schnell aus dem Programm, dass das Serienfinale gar nicht mehr im Fernsehen, sondern online gezeigt wird. Fabulon zuckt da nur mit der Schulter, denn wir kennen die Serie ansonsten auch nicht.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>The Event</em></strong> (NBC)… hmmmm. Dass die Serie eingestellt wird, bedauert Fabulon ein bisschen, auch wenn er sie nicht kennt. Der Plot klingt nämlich vielversprechend. Vor 66 Jahren stürzen Außerirdische in Alaska ab und werden gefangen genommen. 97 von ihnen gelingt die Flucht und sie können in der menschlichen Gesellschaft untertauchen. Als der neue Präsident davon erfährt, will er damit an die Öffentlichkeit gehen. Die Serie wird nun aus heutiger Sicht in Rückblenden erzählt. Ich finde das klingt gut und die Serie hat eigentlich auch gute Kritiken bekommen, aber rückläufige Quoten haben ihr den Garaus gemacht. Verhandlungen zwischen den Produzenten und dem Pay-TV-Sender SyFy sind leider ebenfalls gescheitert. In Deutschland liegen die Rechte bei der RTL-Gruppe, ob und wann die 22 Folgen umfassende Serie nun aber gesendet wird, steht noch in den Sternen. Fabulon drängt mich gerade, mich mal nach der Serie umzuschauen…</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>V</em></strong>, das Re<a href="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/10102008_v.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-19" title="10102008_v" src="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/10102008_v.jpg?w=90&#038;h=126" alt="" width="90" height="126" /></a>make der Serie <em>V – die außerirdischen Besuc</em><em>her kommen</em> aus den 1980er Jahren, wurde ebenfalls nach nur 22 Episoden in zwei Staffeln abgesetzt, da es die Erwartungen von ABC nicht erfüllt hat. Nach Deutschland hat es die Serie (bisher) nicht geschafft und ob das jemals geschehen wird, ist auch eher fraglich. Wir erwähnen die Serie um eine Invasion der Erde durch Außerirdische, die sich anfangs noch als friedliche Besucher ausgeben, nur deswegen, weil die (meiner Erinnerung nach auch recht kurze) Originalserie in den 80ern damals recht populär war, und das trotz eines sehr ungünstigen Sendeplatzes im Spätprogramm mitten in der Woche auf dem ZDF.</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<h2 style="text-align:justify;"><strong>Und was kommt neues?</strong></h2>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>Alcatraz</em></strong> (Fox) führt uns auf die gleichnamige Gefängnisinsel in der Bucht von San Francisco. Bei einem Mord werden die frischen Fingerabdrücke eines Häftlings gefunden, der dort einst eingesessen hatte. Das Problem ist nur, der Häftling soll allen Papieren nach vor langer Zeit in dem ehemaligen Gefängnis verstorben sein. Die ermittelnde Polizistin, Detective Rebecca Madsen, kommt bei ihren Untersuchungen einer unglaublich anmutenden Sache auf die Spur: Scheinbar sind 1963 sämtliche Häftlinge spurlos verschwunden und nie wieder aufgetaucht und da man das Verschwinden nicht erklären konnte, wurde die Haftanstalt geschlossen und der Vorfall vertuscht. Der mutmaßliche Mörder scheint einer von ihnen zu sein und wie es aussieht, ist er seit seinem unerklärlichen Verschwinden keinen Tag gealtert.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://fabublog.wordpress.com/2011/06/09/upfronts/"><img src="http://img.youtube.com/vi/J_jAlFqvASU/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>In Awake – Can you wake up from Reality</em></strong> (NBC) geht es um den Polizisten Michael Britton der nach einem Autounfall zu sich kommt und feststellen muss, dass bei diesem Unfall sein Sohn ums Leben gekommen ist und er zusammen mit seiner Frau die Trauer darüber bewältigen muss. Als er sich jedoch das nächste Mal hin legt und wieder erwacht, ist es nicht sein Sohn, der gestorben ist, sondern seine Frau und Michael findet sich in der Rolle des alleinerziehenden Vaters wieder. Jedes Mal, wenn Michael schläft, wechselt er zwischen diesen beiden Welten hin und her, einmal erwartet ihn nach dem Aufwachen seine Frau, das andere Mal sein Sohn. Er hat keine Ahnung, wie er herausfinden soll, ob eines ein Traum und das andere die Wirklichkeit ist, ob alles ein Traum ist oder ob er zwischen verschiedenen Realitäten wandelt. Und damit nicht genug, auch die übrigen Realitäten haben sich verändert. In der einen Welt hat er einen anderen Partner und arbeitet an einem anderen Fall, doch bald findet er heraus, dass scheinbar beide Welten zusammen hängen. Fabulon findet, die Beschreibung klingt spannend und er freut sich schon darauf, sich die Serie anzuschauen. Klingt ein bisschen nach Life on Mars…</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>Terra Nova</em></strong> (Fox) lässt uns an einer Zeitreise teilhaben. Im Jahre 2149 ist die Erde nahezu unbewohnbar aber die Wissenschaftler haben eine Lösung gefunden. Durch einen Riss im Raumzeit Kontinuum können sie die Familie Shannon in die Vorzeit zurück schicken, damit diese dort eine neue, menschliche Zivilisation aufbaut. Das hat ein bisschen was von Lost in Space nur dass es eher Lost in Time ist, aber Fabulon meint, man kann das vielleicht im Auge behalten.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/touch-300x168.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-22" title="touch-300x168" src="http://fabublog.files.wordpress.com/2011/06/touch-300x168.jpg?w=614" alt=""   /></a>Mit <strong><em>touch</em></strong> (Fox) kommt Produzent Tim Kring (Heroes) zurück ins Fernsehen. Wie schon bei Heroes werden sich die Geschichten sich gegenseitig vormals völlig Unbekannter miteinander verweben. Den Anfang nimmt alles mit dem autistischen Jungen Jake und dessen alleinerziehendem Vater Martin, der sich in seinen Bemühungen, Zugang zu seinem Sohn zu finden, aufzureiben droht. Doch bevor die Sozialarbeiterin Clea einschreiten kann, entdeckt Martin, dass Jake in der Lage ist Dinge zu sehen, die niemand anders sehen kann. Ein Hauch von Heroes, fragt sich Fabulon.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>Grimm – Once Upon a Crime</em></strong> (NBC) erzählt die Geschichte des Detektivs Nick Burkhardt, der eines Tages erfährt, dass er ein Grimm ist – ein Jäger, der Jagd auf übernatürliche Wesen und Monster macht. Nick nimmt widerwillig die Herausforderung an. Basieren soll die Serie auf den Märchen der Gebrüder Grimm. Fabulon ist schon gespannt, erinnert ihn die Serie doch ein wenig an Supernatural.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://fabublog.wordpress.com/2011/06/09/upfronts/"><img src="http://img.youtube.com/vi/Kh3rFsv_WSE/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p style="text-align:justify;">Schließlich legt Fox <strong><em>X-Factor</em></strong> neu auf. Nun gut, dazu muss man nicht mehr viel sagen. Fabulon gähnt, aber die Show hat ihre Fans.</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p style="text-align:justify;">Soweit erst einmal, ich hoffe den einen oder anderen konnte ich mit meiner kleinen Zusammenfassung des Fernsehgeschehens erfreuen. Achja, und nicht vergessen, ab und zu auch mal abzuschalten.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fabublog.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fabublog.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fabublog.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fabublog.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fabublog.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fabublog.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fabublog.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fabublog.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fabublog.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fabublog.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fabublog.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fabublog.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fabublog.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fabublog.wordpress.com/17/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fabublog.wordpress.com&amp;blog=23511624&amp;post=17&amp;subd=fabublog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Geisterjäger John Sinclair</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 10:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xiam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einsteigersysteme]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1973 geht Oberinspektor Sinclair von Scotland Yard nun schon mit Hilfe seines Teams bestehend aus seinem besten Freund Bill Conolly, seinem Assistenten Suko und seiner Freundin Jane Collins auf Gespensterjagd. Erfunden wurde die Figur von dem Autoren Helmut Rellergend, der die Hefte bis heute unter seinem Pseudonym Jason Dark größtenteils selbst verfasst. Die Geschichten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fabublog.wordpress.com&amp;blog=23511624&amp;post=9&amp;subd=fabublog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1973 geht Oberinspektor Sinclair von Scotland Yard nun schon mit Hilfe seines Teams bestehend aus seinem besten Freund Bill Conolly, seinem Assistenten Suko und seiner Freundin Jane Collins auf Gespensterjagd. Erfunden wurde die Figur von dem Autoren Helmut Rellergend, der die Hefte bis heute unter seinem Pseudonym Jason Dark größtenteils selbst verfasst. Die Geschichten erscheinen wöchentlich in einem Format, das ich an dieser Stelle als Groschenroman bezeichnen möchte – mehr dazu unten. In der Regel geht es jede Woche gegen ein neues „Weekly Monster“, so dass der Neueinstieg in die Serie nicht schwer fällt. Natürlich gab und gibt es auch immer wieder rote Fäden und „Boss-Monster“, die über mehrere Hefte hinweg verfolgt und bekämpft werden, und sich mit der Zeit zu den ständigen Gegenspielern des Geisterjägers, die immer mal wieder auftauchen, entwickelt haben.<span id="more-9"></span></p>
<p>Tatsächlich habe ich die Serie persönlich nie wirklich verfolgt. Ich habe immer mal wieder ein oder zwei Hefte gelesen und empfand den Stoff, vor allem aber Jason Darks Schreibstil als zweitklassig, wenig innovativ und wenig spannend und stilistisch einfach flach und unbefriedigend. Ich bin niemand, der Trivialliteratur per se missachtet, aber bei diesen Roman-Heftchen hatte ich immer den Eindruck, es handelt sich um die Trivialliteratur der Trivialliteratur ohne jeden schriftstellerischen Anspruch. Dennoch hat die Romanserie immer ihre treuen Fans gehabt.</p>
<p>Dann, vor einigen Jahren, erschien eine Hörspielserie basierend auf den Geisterjäger-Romanen, die sogenannte <a href="http://www.sinclair-hoerspiele.de/cms/hoerspiele" target="_blank"><em>Edition 2000</em></a>, im Lübbe-Audio Verlag, welche mit hochkarätigen Sprechern besetzt ist (in der Rolle John Sinclairs z.B. ist der Schauspieler Frank Glaubrecht zu hören, den man als deutsche Stimme Kevin Costners kennt, Jane Collins wird von Franziska Pigulla gesprochen, bekannt als Stimme Gilian Andersons aus <em>Akte X</em> und Bill Conolly wird von Detlef Bierstedt gesprochen, den man als Synchronstimme von George Clooney oder Jonathan Frakes aus <em>Star Trek – TNG</em> kennt) und die aufwendig produziert wird – bisher sind immerhin in 69 Folgen erschienen. Diese Hörspielreihe, die den in meinen Augen mangelhaften Schreibstil Jason Darks zu kaschieren versteht, ist so spannend inszeniert, dass sie mein Interesse für die Serie erst so richtig geweckt hat. Und da es nicht nur mir so zu gehen scheint, sondern das John Sinclair Universum durch die Hörspielserie generell wieder breitere Aufmerksamkeit erfahren hat, ließ auch das dazugehörige Rollenspiel (<a href="http://www.ulisses-spiele.de/index.php?id=457" target="_blank">erschienen im Ulisses Spieleverlag</a>) nicht lange auf sich warten. Nein, auch wenn es so klingen mag, das John Sinclair Abenteuerspiel ist nicht einfach nur ein Merchandisingprodukt, dass auf der Popularitätswelle einer Marke mit schwimmt, tatächlich eignet sich das John Sinclair Universum auf den ersten Blick großartig als Hintergrund für ein Rollenspiel.</p>
<p>Moment… ich habe bereits den ersten Fehler gemacht, indem ich das John Sincair Abenteuerspiel als Rollenspiel bezeichnet habe. Tatsächlich legt man bei Ulisses großen Wert darauf, dass sich das John Sinclair Abenteurspiel „fundamentale Unterschiede“ zu klassischen Rollenspielen aufweisen. Christian Lonsing von Ulisses-Spiele <a href="http://www.john-sinclair.com/?page_id=6" target="_blank">erläutert den Unterschied folgendermaßen</a>:</p>
<blockquote><p>„Rollenspiele – und damit meine ich jetzt Tischrollenspiele, Pen&amp;Paper Rollenspiele, ‘klassische’ Rollenspiele, aber wir sind hier ja unter uns – verfügen über eine Handvoll Eigenschaften, die sie gegenüber allen anderen Spielen einzigartig macht. Auf eine einzigartige Weise wundervoll, aber auch auf eine einzigartige Weise kompliziert.</p>
<p>In ihrem Kern dreht sich diese Einzigartigkeit um den Spielleiter. Er ist Drehbuchautor, Regisseur, Organisator und Schiedsrichter in einer Person, und übernimmt außerdem auch noch die Rollen sämtlicher Nebendarsteller und Komparsen. Wenn wir als Firma Ulisses Spiele ein Rollenspielabenteuer anbieten, egal ob für DSA, für Pathfinder oder für eine unserer zahlreichen anderen Rollenspielreihen, dann tun wir das in dem festen Wissen, dass wir 50 % der Verantwortung für einen gelungenen Spielabend direkt an den Spielleiter weitergeben. […]</p>
<p>Wir haben einiges an einsteigerfreundlichen Rollenspielen versucht, und versuchen es weiter, aber diese Spiele richten sich in erster Linie an Leute, die bereits wissen, wie Rollenspiele funktionieren. Um völlige Neueinsteiger für uns zu gewinnen, oder ehemalige Rollenspieler ins Boot zurückzuholen, die sich irgendwann wegen dieser Spielleiter-Problematik vom Rollenspiel abgewendet haben, benötigten wir einen komplett neuen Ansatz.“</p></blockquote>
<p>Zwar gibt es auch beim Abenteuerspiel einen Spielleiter, doch hat dieser &#8222;Erzähler&#8220; genannte Spieler einen gegenüber dem herkömmlichen Spielleiter stark eingeschränkten Aufgabenbereich. Das Spiel verläuft nämlich praktisch auf Schienen (oje, Railroading) und die einzige Aufgabe des Spielleiters ist es, den Spielern den Abenteuertext vorzulesen und ihnen ihre Handlungsalternativen zu präsentieren. Entscheiden sich die Spieler an einer Abzwieigung für einen Weg, blättert der Erzähler im Abenteuer weiter und beginnt den sich nun daran anschließenden Text vorzulesen… usw.</p>
<p>Puh. Wo bleibt denn da die Freiheit? Einen eigenen Weg gehen, einen anderen, als einen der im Abenteuer vorgesehenen, ist nicht möglich. „Was für ein Mist“, sagt da der altgediente Rollenspieler. Man darf nun aber die Zielgruppe des John Sinclair Abenteuerspiels nicht aus den Augen verlieren: Neueinsteiger, die keine Lust und keine Zeit haben, sich in die komplexen Regeln eines Vollblut-Rollenspieles einzulesen und Spielleiter, die sich mangels Erfahrung mit der Vorbereitung eines herkömmlichen Abenteuer und der Improvisation, welche die absolute Freiheit notwendig macht, (noch) überfordert fühlen.</p>
<p>Ich würde John Sinclair gerne mal ausprobieren, denn ich kann ohne einen Spieltest für mich nicht so richtig einschätzen, ob dieses Abenteuern auf Schienen etwas für mich ist, oder ob mir das Erlebnis des Rollenspiels dabei abgeht. Ich denke aber, dass das John Sinclair eine interessante Variante ist, um Neueinsteiger ohne große Scheu an das Hobby heran zu führen und John Sinclair damit ein Sprungbrett in die Welt des Rollenspiels werden könnte.</p>
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		<title>&#8222;Der Weg ist das Ziel&#8220; vs. &#8222;Das  Ziel ist das Ziel&#8220;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 15:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xiam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rollenspieltheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Meiner Erfahrung nach, gibt es zwei unterschiedliche Denkweisen beim Rollenspielen (bei Spielern). Beide sind schwierig (bis unmöglich) miteinander vereinbar, weil beide Spieler unterschiedliche Zielsetzung haben. Ich will hier keine Wertung abgeben, denn beide Denkweisen sind durchaus legitim und gleichwertig und keine der anderen per Definition überlegen. Treffen sie jedoch in der gleichen Gruppe aufeinander, womöglich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fabublog.wordpress.com&amp;blog=23511624&amp;post=4&amp;subd=fabublog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Erfahrung nach, gibt es zwei unterschiedliche Denkweisen beim Rollenspielen (bei Spielern). Beide sind schwierig (bis unmöglich) miteinander vereinbar, weil beide Spieler unterschiedliche Zielsetzung haben.</p>
<p>Ich will hier keine Wertung abgeben, denn beide Denkweisen sind durchaus legitim und gleichwertig und keine der anderen per Definition überlegen. Treffen sie jedoch in der gleichen Gruppe aufeinander, womöglich sogar in Form von Spieler und SL, dann sind IMHO Konflikte vorprogrammiert.</p>
<p>Möglicherweise gibt es auch noch mehr Denkweisen, jedoch sind dies die beiden Typen, welche mir in meinem Rollenspielgruppen immer wieder über den Weg laufen. Ganz sicher jedoch gibt es verschiedene Abstufungen und Mischformen. Ich möchte hier aber erst einmal nur über die reinen Typen sprechen.<span id="more-4"></span></p>
<p><strong>1. Der Weg ist das Ziel (DWIDZ)</strong></p>
<p><em>Was hat es damit auf sich?</em></p>
<p>Rollenspieler, die so denken, konzentrieren sich nicht auf das Ergebnis eines Abenteuers, sondern auf dem Weg dorthin. Für sie ist der Weg viel wichtiger als der Sieg über den Bösewicht am Ende. Sie erleben ihr Erfolgserlebnis im entfalten einer ansprechenden Geschichte, die gleichermaßen von Siegen und Niederlagen geprägt ist. Man macht zwar Pläne, doch diese sind erstens nicht in Stein gemeißelt und werden außerdem eher grob gehalten, womit der Spontaneität aus der Situation heraus zu handeln, Raum gelassen wird.</p>
<p><em>Was für einen Charakter spielt ein DWIDZ-Spieler?</em></p>
<p>Ich glaube,DWIDZ- Spieler erschaffen sich Ihre Charaktere eher von der Hintergrundgeschichte ausgehend und weniger zielgerichtet auf ein bestimmtes Charakterkonzept hin. Der Charakter kann, muss aber nicht hundertprozentig effektiv sein. Vom berühmt-berüchtigten DAS-Zuckerbäcker bis hin zum mächtigen Erzmagier, dessen Macht ganze Königreiche erzittern lässt, ist alles möglich – wichtig ist nur, dass das Konzept in der Spielwelt stimmig und vom Hintergrund her entwickelt ist und nicht einfach nur da ist, weil es nach Regeln möglich erscheint.</p>
<p><em>Was ist der DWIDZ-Spieler für ein Typ?</em></p>
<p>DWIDZ-Spieler sind wahrscheinlich eher Gelegenheitsspieler als regelmäßige Zocker, wobei auch letzteres nicht ausgeschlossen ist. Da sie oft nach dem Motto „story trumps rules“ spielen, sind viele vielleicht auch gar nicht besonders regelfest, denn sie betrachten die Regeln als notwendiges Werkzeug und nicht so sehr als spaßschaffenden maßgeblichen Inhalt des Spieles. Vielen DWIDZ-Spielern dürfte daher auch egal sein, nach welchem Regelwerk man spielt, schlanke Systeme werden jedoch bevorzugt.</p>
<p><strong>2. Das Ziel ist das Ziel (DZIDZ)</strong></p>
<p><em>Was hat es damit auf sich?</em></p>
<p>DZIDZ-Spieler konzentrieren sich mehr auf die Ziele – dies betrifft sowohl ein Abenteuer oder eine Kampagne als auch die Charakterentwicklung. Durch überlegtes Vorgehen und sorgfältige Planung im Vorfeld der eigentlichen Handlung werden Risiken minimiert und eine möglichst effektive Vorgehensweise angestrebt. Das Spiel verläuft von Begegnung zu Begegnung, die unter kluger Ausnutzung der Stärken der Spielercharaktere und der Schwächen der NSC oder Monster überwunden werden, bis schließlich der Endgegner erreicht ist. Natürlich wird auch Rollenspiel betrieben, doch Standardsituationen, wie z.B. der Einkauf neuer Ausrüstung oder das wenig herausfordernde überwinden niedrigstufiger NSC (Wachen am Stadttor) wird in der Regel nicht ausgespielt sondern kurz zusammengefasst oder, wo möglich, mit einem einfachen Würfelwurf abgehandelt.</p>
<p><em> Was für einen Charakter spielt ein DZIDZ-Spieler?</em></p>
<p>DZIDZ-Spieler nutzen jegliche vom Spielleiter im Vorfeld einer Kampagne herausgegebene Information, um ihren Charakter möglichst bis zur voraussichtlichen Endstufe durchzuplanen. Dafür werden Charakterkonzepte aus Grund-und Prestigeklassen mit unterschiedlichen Talentkonfigurationen entwickelt, überblickt und auch wieder verworfen, wenn sich das Konzept schlussendlich als nicht effektiv herausstellt. DZIDZ-Spieler neigen außerdem dazu, sich mit Ihren Rundenmitgliedern abzusprechen, damit nach Möglichkeit alle Charaktertypen (Leader, Striker, Controller, Supporter) abgedeckt sind und es der Gruppe nicht an einer wichtigen Ressource mangelt.</p>
<p><em>Was ist der DZIDZ-Spieler für ein Typ?</em></p>
<p>Der DZIDZ-Spieler ist mit allergrößter Wahrscheinlichkeit ein regelmäßiger Spieler, der Rollenspiel als ernsthaftes Hobby betreibt und nicht als bloßen Zeitvertreib. Entsprechend viel Geld und Zeit investiert er auch in den Erwerb und das Studium von Regelwerken und kennt sich darin auch bestens aus.</p>
<p>Da sich der DZIDZ-Spieler, wie der Name schon andeutet, in der Regel stark auf das Ziel eines Spielabends, eines Abenteuers oder einer Kampagne konzentriert, möchte er gerne viel Zeit in die Planung eines möglichst effektiven Vorgehens zum Erreichen des Ziels investieren. Nichts ist für ihn unangenehmer, als aufgrund eines vorschnellen, ungeplanten Vorgehens zu scheitern.</p>
<p><em>Was passiert, wenn sich beide Typen Begegnen?</em></p>
<p>Im Endeffekt kommt es natürlich auf die Persönlichkeiten der Spieler an, und auf ihre Fähigkeit, den anderen Typen zu respektieren und ihm sein Existenzrecht zuzugestehen. Dennoch können Konflikte die Folge sein.</p>
<p>Der DWIDZ-Spieler könnte z.B. der Planungswut des DZIDZ-Spielers mit Unverständnis und Ungeduld begegnen. Da für ihn der Weg das Ziel ist und die Überraschungen, die man auf diesem Wege erlebt, die Würze im Spiel darstellen, möchte er gar nicht so detailliert vorausplanen, sondern lieber aus der Situation heraus spontan entscheiden. Möglichst effektiv und geplant vorzugehen, möglichst alle Überraschungen vorauszusehen und allen auf Anhieb gewappnet zu sein, dies empfindet der DWIDZ-Spieler eher als Einschränkung und langweilig denn als Herausforderung. Zumal es ihn ja auch nicht stört gelegentlich zu scheitern und so zu einem zweiten Anlauf gezwungen zu sein. Der DWIDZ-Spieler probiert lieber einmal mehr eine ihm spontan in den Sinn kommende Strategie zur Bewältigung einer Begegnung aus, als lange darüber nachzudenken, wie man die Situation am effektivsten angeht und alles mit einberechnet.</p>
<p>Dem DZIDZ-Spieler hingegen ist die Planlosigkeit und das voreilige Gegen-die-Wand-Rennen des DWIDZ-Spielers ein Graus. Anstatt einfach drauf los zu machen, möchte er gerne in Ruhe und ohne ständig vom gelangweilten DWIDZ-Spieler zur Aktion gedrängt zu werden, alle Faktoren einbeziehen und lieber einmal zu viel im Computer recherchieren bzw. mit Magie den Gegner ausspähen, um auch noch die letzten Informationshäppchen zur besten Strategie zu verarbeiten. Hat die Gruppe einmal einen Plan gefasst, so soll dieser dem DZIDZ-Spieler nach am liebsten auch beibehalten werden, während der DWIDZ-Spieler schon, wenn sich die Situation ändert, gerne bereit ist, diesen über Bord zu werfen und von nun an spontan das zu machen, was gerade am sinnvollsten erscheint.</p>
<p>Die Ineffektivität, mit der der DWIDZ-Spieler ggf. seinen Charakter entwickelt, ist dem DZIDZ-Spieler suspekt und manchmal verzweifelt er auch an dessen mangelnder Regelkenntnis. Weil er es gut meint, versucht er de, DWIDZ-Spieler (ungefragt) sowohl bei der Charakterentwicklung zu beraten, als auch bei Kämpfen taktische Tipps – wie es der DWIDZ-Spieler empfindet – aufzudrängen, womit letzterer sich manchmal genötigt sieht, dann genau das Gegenteil zu machen, nur um klar zu stellen, wer hier seinen Charakter spielt. Dabei will der DZIDZ-Spieler doch eigentlich nur, dass am Ende alle Spieler einen entsprechenden Anteil am Erfolg und am Erreichen des Ziels haben, wobei er leider völlig übersieht, dass dies für den DWIDZ-Spieler gar nicht das wichtigste am Spiel ist.</p>
<p>Besonders interessant wird es, wenn ein DZIDZ-Spieler auf einen DWIDZ-SL trifft (oder umgekehrt). Doch das soll hier nicht weiter vertieft werden.</p>
<p><em>Vorurteile des DWIDZ-Spielers gegenüber dem DZIDZ-Spieler:</em></p>
<ul>
<li>Powergamer</li>
<li>Munchkin</li>
<li>dominant</li>
<li>Regelficker</li>
<li>Würfelfetischist</li>
</ul>
<p><em>Vorurteile des DZIDZ-Spielers gegenüber dem DWIDZ-Spieler:</em></p>
<ul>
<li>DSA-Stimmi-Spieler</li>
<li>Zuckerbäcker</li>
<li>Taschenlampenfallenlasser</li>
<li>Erzähl-Onkel</li>
<li>Schummler</li>
</ul>
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